Erholsamer Schlaf mit richtigem Atmen ist lebensnotwendig.


Während eines erholsamen Schlafes bildet der Körper Abwehrkräfte gegen Krankheiten und
baut neue  Kraftreserven auf, die ein ausgeschlafenes Leben ermöglichen.

Zu den am meisten verbreiteten Störungen des gesunden Schlafes gehört das Schnarchen. Es 
beeinträchtigt immer die Lebensqualität aller Schnarcher und Bettpartner, bzw. anderer Zuhörer. 
Schnarchen kann Ausdruck von Krankheiten sein, die von der Schwächung der geistigen und 
körperlichen Kräfte bis hin zur Lebensbedrohung  reichen. 

Aber auch Nichtschnarcher können an der heimtückischen, noch nicht lange bekannten Krankheit 
" Schlafapnoe  - Syndrom " leiden. 

Was heißt Schlaf - Apnoe - Syndrom ?

Dieser Name steht für Atemstillstände im Schlaf mit einer Dauer von mindestens 
10 Sek. bis zu 2 - 3 Minuten und das bis zu 600 mal pro Nacht.

Die Atemstillstände entstehen durch einen Verschluß der oberen Atemwege. 
Im Schlaf erschlafft die Muskulatur, die Zunge fällt nach hinten und verschließt die Luftröhre. 
Da das Zwerchfell aber weiter für die Atmung arbeitet, entsteht ein Unterdruck, der die Atemwege 
vollständig verschließt. Der extreme Sauerstoffmangel, der dadurch entsteht, verursacht dann
unbewusste Aufweckreaktionen. Der Schlafende schnappt mit einem gewaltigen Schnarcher nach Luft.

Diese Atemstillstände können die Ursache dafür sein, daß man sich am Tage müde und zerschlagen 
fühlt. Das explosionsartige Schnarchen nach den Atemstillständen und starke Tagesmüdigkeit sind die 
wichtigsten Anzeichen eines Schlafapnoe - Syndroms.

Es gibt aber auch andere Anzeichen, die darauf hindeuten:
o  morgendliche Kopfschmerzen,
o  Verspannungen in Schulter und Nacken,
o  Konzentrationsschwäche,
o  Wesensveränderungen und
o  sexuelle Probleme.

Betoffene leiden oft an Herzrhythmusstörungen und hohem Blutdruck, der auch zu einem Schlaganfall 
führen kann.

Die Einschlafneigung beim Autofahren und in gleichförmigen Situationen bedeutet zusätzliche Unfallgefahr.

Fachleute schätzen, daß in Deutschland von ca. 2 Mio. Erkrankungen auch heute nur 60 - 70 % erkannt werden.

Je früher aber das Schlafapnoe Syndrom erkannt wird, umso besser sind die Aussichten, die mit der Erkrankung einhergehenden Beschwerden und Folgekrankheiten zu bessern oder gar zu heilen.

In leichten Fällen bringt manchmal schon eine Umstellung der Lebensgewohnheiten eine 
Besserung, wie z. B.:

  o  Gewichtsreduktion.
  o  Sport,
  o  kein Alkohol am Abend und
  o  Verzicht auf Schlaf - u. Beruhigungsmittel

Schon der/die Partner/in kann einen ersten Hinweis auf die Diagnose geben, denn er/sie hat wegen 
der lauten Schnarchgeräusche ebenfalls Schlafprobleme und bemerkt auch die Atemstillstände und das  damit verbundene explosionsartige Luftschnappen.

Schon beim geringsten Verdacht sollte man über diese Anzeichen mit seinem Hausarzt sprechen, 
der, evtl. über einen Lungenfacharzt, eine Untersuchung und Therapieeinleitung in einem anerkannten 
Schlaflabor veranlassen wird.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung.